Prüfungsstress: Wie lernt ihr?

Jeder Mensch lernt anders – das wurde mir jetzt wieder bewusst, als mein Mitbewohner (wieder mal) an meine Tür klopfte und mich darum bat, doch bitte nicht so laut zu singen. 😉 Völlig überrascht stellte er fest, dass ich nicht – wie sonst immer – am Computer saß, sondern auf meinem Bett und ganz brav und vorbildlich ein Kapitel in meinem Journalistik-Buch studierte (mit Kopfhörern meines Mp3-Players im Ohr). Völlig erstaunt fragte er mich, wie ich denn singen und gleichzeitig lesen könne. Tja…gute Frage. Seit ich denken kann, habe ich immer Musik gehört beim Lernen. Manche brauchen es ja ganz ruhig im Raum…Stille…wie in einer Bibliothek, weil sie sich nur dann konzentrieren können. Das würde bei mir keine 10 Minuten lang gut gehen, ich würde mich total langweilen.

Ja, vielleicht ist das der Grund für die Musik, die ich beim Lernen brauche. Um mich bei Laune zu halten. 😉 Ohne Musik wäre der Stoff viel zu öde und es würde mich nicht bei der Stange halten. Lenkt die Musik nicht ab? Oh ja! Wenn mein Mp3-Player zu einem richtig guten Song springt und mich die Leidenschaft packt, lege ich das Buch auch mal für die 3-4 Minuten des Songs komplett beiseite und gebe mich vollkommen der Musik hin. Aber auch das ist doch erlaubt – kleine Pausen und so 😉

Aber nicht nur Musik ist das, was mich bei Laune hält. Ich bin (leider!!) auch jemand, der beim Lernen den ultimativen Nasch-Anfall hat. Knoppers, Kinderriegel, Yogurette – nichts ist vor mir sicher! Deswegen nehme ich in Prüfungszeiten auch immer regelmäßig einige Kilogramm zu (aber pssst!!) 😉

Was auch interessant ist: Ich bin ein absoluter Nachtmensch. Wenn ich mich tagsüber an ein Kapitel setze und lernen soll, schaffe ich nicht halb so viel wie abends. Komisch, oder? Abends (sobald es dunkel wird :D) bin ich plötzlich im „Flow“ und was Durchhaltevermögen angeht, echt besser.

Nachdem ich mir ein Kapitel durchgelesen habe, sehe ich mir meine eigenen Aufzeichnungen an und dann das Material vom Kurs. Sobald das überflogen ist, versuche ich, die wesentlichen Punkte in ein Extra-Dokument zu kopieren. So ist der Stoff kompakter und man hat sich nochmal damit beschäftigt. Ist das crazy? Doppelte, unnötige Arbeit? Vermutlich. Aber zumindest beruhigt es das Gewissen. 😉

Wie lernt ihr? Wo lernt ihr? Wann lernt ihr? Lasst mich teilhaben an euren Lernstrategien!

Flechten, flechten und flechten

Warnung: Dieser Artikel richtet sich vor allem an meine weiblichen Leser (das soll keine Diskriminierung für die männlichen Leser sein, aber ich gehe einfach mal davon aus, dass sich diese nicht besonders für dieses Thema begeistern können ;))

Zur Weihnachtszeit (übrigens die erste seit 3 Jahren, die ich wieder mit  meiner gesamten Familie verbringen konnte zwecks Auslandsaufenthalt) bat ich meine Schwester, wie in „alten Zeiten“, mir Frisuren zu machen. Ich wollte unbedingt etwas mit geflochtenem Haar haben, da ich total auf Katniss‘ Flechtfrisur aus den „Hunger Games“ stehe. Das Ergebnis könnt ihr auf folgendem Foto sehen. Wie ihr seht, meine Schwester kann das richtig gut. Danke dafür nochmal an dieser Stelle, Julia. 😉

18

Katniss‘ Frisur mit leichter Abwandlung. Die rote Rose passt aber super dazu, was meint ihr? 🙂

Eine weitere Frisur, die sich meine Schwester (spontan!) aus den Fingern sog, könnt ihr auf dem nächsten Bild bewundern. Hochsteckfrisuren hat sie mir schon früher immer am Liebsten gemacht.

36

Eine weitere Kreation meiner Schwester. 🙂

Eigentlich ja schade. Da hat man schon mittellange Haare und macht ja doch meistens nichts draus, sondern lässt sie jeden Tag einfach nur langweilig offen. Kennt ihr das? Morgens fehlt mir meistens die Zeit und die Lust dazu.
Seit Weihnachten hab ich wieder mehr Lust, zu Hause ein bisschen zu experimentieren.  Denn mal ehrlich: Wenn sie gut gemacht sind, sehen Flechtfrisuren einfach klasse aus!

Eine Tanzstunde

Bewahre Haltung! Schwinge dein Tanzbein,
nach rechts, nach links. Spüre die Körperspannung.
Sieh deinem Tanzpartner in die Augen,
starre nicht auf die Füße.

Bewahre dein Taktgefühl. Bleibe im Rhythmus,
aber lasse dich von deinem Partner führen.
Verstehe die Zeichen, die er dir gibt und
führe die Bewegungen im richtigen Takt aus.

Bewahre dein Lächeln. Zeige jedem, der
dich ansieht, wie viel Spaß du hast.
Lass dich einfach treiben, lausche der
Musik und vertraue auf das Gefühl,
was es bei dir auslöst.

Bewahre den Blick für dein Umfeld.
Lass dich von den anderen Tanzpaaren antreiben.
Nimm die Stimmung in dir auf.
Die Wärme im Raum, die Lichter,
die auf die Tanzfläche gerichtet sind.

Und nun. Tanz noch einmal.

Cloud Atlas: Ein unerwartet guter Film

Bild

Foto: http://www.filmspoons.de/2012/09/27/cloud-atlas-7-charakter-banner/cloud-atlas-poster-banner-zhou-xun/

Wer auf der Suche nach einem anspruchsvollen Film mit Tiefgang und einer besonderen Art des Storytellings ist, der sollte sich „Cloud Atlas“ nicht entgehen lassen.
Zugegebenermaßen war es doch eher eine spontane Aktion, als ich mich für diesen Streifen entschloss. Ich wusste nicht viel mehr, außer, dass Tom Hanks und Halle Berry mehrere Rollen spielten und es Science Fiction ist. (Manchmal ist es wirklich sinnvoll, sich einen Trailer NICHT anzusehen und sich einfach im Kino überraschen zu lassen). Was ich aber heute Abend im Kino erlebte, überraschte sowohl mich als auch meine Begleitung.

Tja, wie erzähle ich jetzt, was die Faszination dieses Filmes ausgemacht hat, ohne zu viel zu verraten? Lasst es mich mal so formulieren…schätzungsweise die erste Stunde sitzt man nur im Kino und denkt sich „WTF?“. Warum? Weil es um sechs verschiedene Handlungsstränge geht, in sechs verschiedenen Epochen, die parallel erzählt werden, und doch alle irgendwie miteinander verbunden sind. Denn das ist auch die Grundidee der Independent-Produktion: Alles ist miteinander verbunden. Auch das Thema „Wiedergeburt“ wird angedeutet. Zudem wird am Anfang nicht alles gleich erklärt, sondern der Zuschauer wird bewusst „mitten in die Handlung“ geschmissen. Wen das nicht stört, wer sich immer wieder auf die neuen und teilweise verwirrenden Handlungsanfänge einlassen kann, und wer auf spätere „Aha-Momente“ steht (ich zähle mich mal dazu), ist definitiv richtig in „Cloud Atlas“.

Wirklich faszinierend, wie in jeder Geschichte ein anderes Genre angestimmt wird: Drama, Komödie, Krimi, alles ist dabei. Während die eine Geschichte beispielsweise eine Rebellion erzählt (im Jahre 2144), behandelt eine andere eine ungleiche Freundschaft zwischen einem „Weißen“ und einem „Schwarzen“ (im Jahre 1849), und in einer nächsten Geschichte geht es um eine Journalistin aus den 1970-er-Jahren, die einen Wirtschaftsskandal aufdeckt. Ein gewagtes Konzept, all diese Genres zu vermischen und zwischen den Geschichten hin und her zu springen – aber es geht auf!
„Cloud Atlas“ ist definitiv keine leichte Kost und wer ins Kino geht zum „Abschalten“, für den ist dieser Film sicherlich nichts. Wer es aber liebt, noch nach einem Film darüber nachzudenken und zu diskutieren, der ist hier auf jeden Fall im richtigen Kinosaal 😉
Mich persönlich hat der Film sehr beeindruckt, gerade weil er so alternativ ist, und faszinierende Geschichten erzählt. Wer allerdings überall ein Happy End erwartet, wird enttäuscht.

Übrigens auch interessant: Die Hauptdarsteller spielen zumeist in mehreren Epochen/Handlungssträngen mit, vermutlich, um die These der Wiedergeburt zu untermauern. Allerdings fällt das nicht immer auf, dank der modernen Make-up-Technik und so kommt es doch im Abspann (mit Namen und Bildern) zu einigen Überraschungs-Momenten mit erstaunten „Ach, das war der AUCH!“-Ausrufen im Kino 😉
Ich muss echt sagen, seit den „Hunger Games“ und „The Dark Knight rises“ hat mich kein Film mehr so beeindruckt wie der hier. „Cloud Atlas“ – ein echter Geheimtipp!

PS: Wer geht mit mir nochmal rein? 😉