Aktion: 20 Fun Facts/Secrets über mich

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Ohren auf – hier kommen kleine Geheimnisse 😉
Foto: Corinna Schuster

Facebook ist 10 Jahre alt – das weckte in mir Erinnerungen an meine Zeit in Menlo Park/California, als ich nur 5 Autominuten von der Hauptzentrale des Social Networks entfernt wohnte. Und plötzlich musste ich grinsen. Warum? Weil ich mich an etwas erinnerte, wovon ich mir sicher bin, dass das die wenigsten über mich wissen. Und dann kam mir die Idee, spontan eine Liste zu erstellen (wer mag keine Listen? :D) mit Sachen, die wenige Leute über mich wissen und die vielleicht ganz witzig sind.
Ich erzählte meiner Kommilitonin Corinna davon und fragte sie, ob sie nicht auch Lust hätte, eine solche Liste über sich zu erstellen…vielleicht ist ja das eine oder andere überraschende dabei. Und tatsächlich – wenige Tage später hielt sie in einem Blog-Eintrag witzige Dinge aus ihrem Leben fest (unbedingt reinschauen!)

Da ich immer gern neues über andere erfahre, lade ich jeden ein, dasselbe „Spiel“ mitzumachen. Wäre doch lustig, wenn wir hier eine Lawine lostreten, oder? 🙂

Aber hier kommt erst mal ein Auszug aus meiner Liste. Ich…

…diskutierte bei „Jugend debattiert“ über Bankenrettungen und Mindestlohn und machte dabei den 3. Platz.

…machte eine 2  ½-jährige Ausbildung zur Industriekauffrau bei zwei Firmen – und beide mussten noch während der Ausbildung Insolvenz anmelden.

…verlasse (fast) immer mit nassen Haaren das Haus.

…lasse mir alle drei Wochen die Fingernägel bei Nageldesignern neu verschönern.

…trage seit 2000 jeden Tag die Erlebnisse des Tages ein.

…war Korrekturleserin, Kolumnistin, mehrfach Praktikantin und Redaktionsassistentin bei verschiedenen Medienhäusern.

…lebte an der Ostküste und an der Westküste Amerikas.

…bewarb mich erfolglos an der Axel Springer Akademie.

…esse an einem Tag so viele Süßigkeiten wie andere in einer Woche.

…habe für die Abiturprüfung in BWR einen Tag vorher angefangen zu lernen und trotzdem irgendwie 11 Punkte geschafft.

…wurde an der Ampel vor der Facebook-Zentrale in Menlo Park geblitzt – und stand deswegen vor Gericht.

…mag Filmmusik, Accousticmusik, ABBA und die Beatles.

…sehe garantiert jede noch so kleine Spinne in einem Raum (Spinnenphobie lässt grüßen).

…fuhr mit dem Auto der Mutter gegen eine Scheunenwand und musste danach am Kopf genäht werden – allerdings nicht, ohne die halbe Notaufnahme zusammen zu schreien.

…bin wohl die einzige Person auf der Welt, die in ihren zwei Jahren in Amerika abgenommen hat – und in Deutschland wieder zugenommen.

…gehe nie vor Mitternacht ins Bett.

…trage immer farblich passende Ohrringe zu meinem Outfit (und ich habe sehr viele Ohrringe!).

…verbrachte ein Silvester in Las Vegas und war vom Feuerwerk enttäuscht.

…schwamm auf Hawaii mit Haien und wanderte durch den Regenwald.

…wechselte nach der 6. Klasse vom Gymnasium auf die Realschule – wegen der Note 4 in Religion und Deutsch (und machte das Abitur später auf der BOS).

Frischgebackene Smartphone-Besitzerin: Werde ich jetzt auch gaga?

Lange habe ich mich dagegen gewehrt…und im Endeffekt doch nachgegeben. Nach monatelangem Drängen von Freunden und vor allem dem Freund habe ich es es getan: Ich habe mir ein Smartphone geholt!

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Mein neues Smartphone: Ein Samsung Galaxy S3 Mini in rot! Mehr als 200 Euro wollte ich nicht ausgeben und das Handy hat diese Bedingung gerade noch so erfüllt 😉
Foto: Sonja Nowack

Warum ich es lange NICHT wollte? Die Bilder von Jugendlichen in Bussen und Bahnen, die sich gegenübersitzen, offensichtlich kannten, aber nur über ihren Bildschirmen hingen und kaum miteinander sprachen, sagten mir vor allem eins: So will ich nicht werden! Doch nicht nur im Bus diese Horrorversion von Mensch…auch in der Uni, in Vorlesungen oder wenn andere Kommilitonen Referate halten. Wenn ich mich umblicke, sehe ich mindestens 1/3 an ihren Smartphones hängen. Unglaublich! Und das schlimmste: Es fällt ihnen schon gar nicht mehr auf.

Neulich hielt ich selbst ein Referat zum Thema „Mobilkommunikation“. Dafür machten meine Kommilitonin und ich einen Selbstversuch. Wie oft sieht jemand auf sein Handy, der Internet hat (sie) und wie oft ich, die „damals“ noch ein nicht-internetfähiges Handy hatte. Das Ergebnis: Sie über 40x am Tag, ich gerade mal 10x…

Für mich war klar: Als Online-Journalistin kann ich mich diesem „Trend“ nicht ewig entziehen. Aber wenn ich schon mitmache, dann nach meinen Regeln. Ich hatte vor allem zwei klare „Gesetze“ für mich selbst aufgestellt:

1.) Kein WhatsApp
2.) Keine Facebook-App

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Die passende Hülle für mein Schmuckstück: In das Motiv mit der Freiheitsstatue habe ich mich sofort verliebt. 🙂
Foto: Sonja Nowack

Und was soll ich sagen? Ich habe mein Smartphone jetzt seit 2 Wochen und bisher konnte ich mich gut daran halten. Wenn man diese Apps nie hatte, kann man es auch nicht vermissen.
Wer jetzt glaubt, dass ich keine Chat-App habe, der liegt falsch. Ich habe mich für Threema entschieden, die verschlüsselte – und damit viel sicherere – Variante von WhatsApp. Diese App besitzen in meinem Bekanntenkreis genau zwei Leute außer mir: mein Freund und meine beste Uni-Freundin. Das sind – neben meiner Mutter, die aber kein Smartphone hat – eh die einzigen Menschen, für die ich IMMER erreichbar sein möchte. So hart, wie es sich anhört: alle anderen können warten.

Und wie komm ich so ohne Facebook-App klar? Super! In den letzten Monaten habe ich Facebook sowieso nur noch zu 90% für Arbeit- und Uni-Absprachen benutzt (gab es tatsächlich mal eine Zeit, in der Facebook „Spaß“ gemacht hat?! Ich kann mich nicht erinnern…). Auf eine Dauerbelästigung durch Arbeit kann ich also gut und gerne verzichten.

Quizduell

Zugegeben, so sieht die Statistik meiner letzten Spiele nicht immer aus. Aber wenn – dann muss das gleich mal festgehalten werden!
Foto: Sonja Nowack

Allerdings…so gern ich mich jetzt als Sucht-Resistent darstellen würde, ganz so ist es (leider) doch nicht. Denn ich bin dafür einer anderen verfallen…QUIZDUELL! Wer kennt es nicht, das Quiz, das über sechs Runden hinweg Fragen aus Bereichen wie „Rund um die Welt“ oder „Zeugen der Zeit“ stellt – und das man sowohl gegen Freunde, als auch gegen beliebige Spieler spielen kann. Eine App mit garantierter Sucht!

Nun ist Quizduell sicherlich nicht die schlimmste Sucht, dumm wird man davon jedenfalls nicht. Trotzdem werde ich versuchen, es nicht zu übertreiben. Schließlich will ich nicht auch so werden, wie die, die ich verurteilt habe. Drückt mir die Daumen! 😉